Kompetenz für Spanplatten rund um Geldern, Moers und Goch: Holz Derks

Sie befinden sich hier: Holz Derks > Bauen mit Holz > Platten > Spanplatten

Information

Im Möbel- und Innenausbau wird vor allem die P2-Platte eingesetzt, die es auch als gebrauchsfertig kunststoffbeschichtete (Melaminharz) "MFB EN 312 (P2)"-Platte (ehemals KF-Platte) gibt.

Wir führen

  • rohe
  • beschichtete (Dekore)
  • furniert (Echtholz)
  • Verlege- und
  • Verkleidungsplatten mit Nut+Feder

Der einfachste und häufigste Typ von Spanplatten (nicht quellbeständig) wird mit dem preislich günstigsten Klebstoffsystem hergestellt, dem Harnstoff-Formaldehyd-Klebstoff, kurz UF-Klebstoff (U für Urea = Harnstoff und F für Formaldehyd). Für quellbeständige Typen werden  melaminhaltige Harnstoff-Klebstoffe, kurz MUF-Klebstoffe (M für Melamin), eingesetzt. Besonders hochwertige Platten werden mit PMDI (Polymeres Diphenylmethandiisocyanat) hergestellt, diese Platten liegen jedoch preislich deutlich höher.

Beim Einsatz von Klebstoffen werden folgende Verleimungsarten unterschieden:

Allgemeine Verwendung
(nicht Teil der Baustatik):
P1 für leichte Verkleidungen im Trockenbereich
P2 für Möbel- und Innenausbau im Trockenbereich
P3 Feuchtbereich
 
Allgemein belastbar für tragende Verwendung
P4 Trockenbereich
P5 Feuchtbereich
 
Hochbelastbar für tragende Verwendung
(als Teil der Baustatik):
P6 Trockenbereich
P7 Feuchtbereich
 
Zusatz FF gleichbdeutend mit formaldehydfreie Verleimung

Spanplatten FF P2 (früher V20)

Stärke Länge Breite Zuschnitt
in mm in cm in cm möglich
8 410 185 ja
8 410 207 ja
10 410 207 ja
13 410 185 ja
13 410 207 ja
16 280 207 ja
16 410 185 ja
16 410 207 ja
19 280 207 ja
19 410 207 ja
22 410 185 ja
22 410 207 ja
25 410 207 ja
28 262 207 ja
28 410 207 ja
38 280 207 ja
      weitere auf Anfrage

Spanplatten roh E1 P3 (früher V100)

Stärke Länge Breite Zuschnitt
16 4100 1850 ja
22 2650 2070 ja
22 4100 2070 ja
38 4100 1850 ja
      weitere auf Anfrage

Im Vergleich zu Sperrholz sind Spanplatten nicht ganz so stabil. Die fehlende Furnierung lässt nicht weiter behandelte Spanplatten optisch rau und unansehnlich wirken. Durch Edelfurnierung lässt sich dieser optische Mangel beheben, und Spanplatten werden vielseitig einsetzbar, z.B. im Möbelbau. Die Möbelindustrie ist der größte Abnehmer von Spanplatten. Die günstigen Produktionskosten machen Spanplatten zu einem sehr verbreiteten Holzwerkstoff. Fragen Sie unsere Holzexperten in Ihrem Holzfachhandel für die Region rund um Geldern, Moers und Goch: Wir informieren Sie gerne über alle wichtigen Eigenschaften und Inhaltsstoffe bei Spanplatten. Als Ihr Holzfachhandel sind wir natürlich Ihre erste Adresse bei Spanplatten und allen anderen Holzwerkstoffen!

Verlegeplatten mit Nut und Feder E1 P3

Stärke Länge Breite in mm
10 2050 925
13 2050 925
16 2050 925
16 2050 925 B1
19 2050 925
22 2050 925
25 2050 925
28 2050 925
38 2050 925

Verkleidungsplatten mit Nut und Feder E1 P2

Stärke Länge Breite in mm
16 2050 925
19 2050 925 B1
25 2050 925
28 2050 925

Emissionsklasse

Ausdünstungswert

E1

weniger als 0,01 %

E2

0,01 % bis 0,03 %

E3

weniger als 0,06 %


Unsere Spezialisten für den Bereich Bauholz

  • Christian Wrobel
  • Dieter van Heek

Gerne beraten wir Sie persönlich. Wir empfehlen für eine ausführliche Beratung, einen Gesprächstermin mit unseren Fachberatern zu vereinbaren.
Christian Wrobel erreichen Sie unter der Durchwahl 02832-9316-11 oder per E-Mail unter wrobel(at)holz-derks.de.
Dieter van Heek erreichen Sie unter der Durchwahl 02832-9316-18 oder per E-Mail unter vanheek(at)holz-derks.de.


Spanplatten sind günstig und umweltschonend

Spanplatten, oder Flachpressplatten, bestehen, je nach Typ, zu 90 bis 97% aus Holzspänen, die mit Hilfe unterschiedlicher Bindemittel zu plattenförmigen Werkstoffen verpresst werden. Der hohe Anteil eines nachwachsenden Rohstoffes ist ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung. Besonders positiv ist vom Standpunkt der Ökologie, dass vor allem Forst-, Schwach und Industrieresthölzer eingesetzt werden, die ansonsten in der großen Menge nicht werkstofflich verwendet würden. In Deutschland werden vorrangig einheimische Nadelhölzer eingesetzt. Spanplatten werden zu 90% mit UF-Harzen verleimt, das Formaldehydpotenzial (Perforatorwert) wurde stetig gesenkt. Alle Spanplatten entsprechen mindestens der Emissionsklasse E 1-Klasse mit unter 0,1 ppm Formaldehydabgabe aus dem Holzwerkstoff.